Erfahrungsbericht von Helge Klein und Artur Krieger

Helge Klein, Artur Krieger

Unsere ersten Tage in der IT-Entwicklung.

Die DOMCURA AG bekam 2019 nicht nur einen, sondern zum ersten Mal gleich zwei neue Azubis in die IT-Entwicklung, nämlich uns beide: Helge Klein und Artur Krieger.

Der Bereich IT der DOMCURA gliedert sich in drei Bereiche auf. Neben dem Bereich IT-Strategie & Projekte, der für die Aufstellung und kontinuierlichen Anpassung einer IT-Strategie sorgt, gibt es auf der einen Seite den IT-Service, der sich darum kümmert, dass die IT-Systeme der DOMCURA am Laufen gehalten werden. Dort kümmert man sich um sämtliche IT-Probleme, die im Arbeitsalltag bei den Mitarbeitern auftreten können.

Auf der anderen Seite gibt es dann die IT-Entwicklung, die sich zum größten Teil damit beschäftigt, die bestehenden Systeme so anzupassen, wie sie von den Mitarbeitern der DOMCURA benötigt werden. Hier steht also eher das Programmieren im Vordergrund.

Unsere ersten Tage in der IT-Entwicklung verliefen, wie sollte es auch anders sein, mit vielen neuen Eindrücken und vor allem vielen neuen Gesichtern. Unsere Abteilung besteht aus zwölf Kollegen. Dies ist vor allem für diejenigen entspannt, die nicht besonders gut darin sind, sich Namen zu merken.

Nach einem kurzen Kennenlernen des Teams war es zunächst an der Tagesordnung, den eigenen Arbeitsplatz mit Heftern, Stiften, Büroklammern und allem, was man in einem Büro nun mal so braucht, zu bestücken. Anschließend mussten wir alle für uns relevanten Programme auf unseren Rechnern installieren, was tatsächlich auch fast den ganzen Tag in Anspruch genommen hat.

Anfangs war die Flut an neuen und komplizierten Programmen zugegebenermaßen ein wenig überfordernd und ein ums andere Mal fragten wir uns, ob wir jemals den Überblick über alles erringen würden. Nach kurzer Zeit erkannten wir jedoch, wie sorgfältig und zielgerichtet unsere Ausbilder und Betreuer unseren Einstieg in die Themen IT und Programmierung geplant haben. So entwickelten wir entgegen unseren Erwartungen schnell eine routinierte Sicherheit im Umgang mit den IT-Systemen der DOMCURA.

Mit Ausnahme von einigen kleineren Aufgaben, wie zum Beispiel dem Überarbeiten alter Listen oder dem Sanieren von etwas in die Jahre gekommenen Diagrammen, ging es dann mit der Abfragesprache SQL an die Programmierung. SQL (= Structured Query Language) ist eine Datenbanksprache, die wie der Name schon sagt, dazu dient, mit einer Datenbank zu kommunizieren. Bei der DOMCURA müssen täglich enorme Mengen an Daten in eine Datenbank eingespielt oder ausgelesen werden. Die geschieht mithilfe dieser Datenbanksprache.

Die Einführungsaufgaben sind noch leicht von der Hand gegangen, was natürlich nicht lange so blieb. Mit den wachsenden Herausforderungen wuchs in uns auch der Ehrgeiz, dass wir die uns gestellten Aufgaben bewältigen. Obwohl die meisten das Programmieren wohl eher als langweilig ansehen, ist überraschend viel Kreativität nötig, um verschachtelte Aufgaben zu lösen. Jeder, der schon einmal mit Excel gearbeitet hat, weiß, was man alles mit einigen wenigen Funktionen anstellen kann, wenn man sie gezielt zusammen einsetzt. Beim Programmieren ist es nicht viel anders, nur dass man eben eine größere Auswahl an Tools zur Verfügung hat als in Excel. Doch auch wenn wir mal nicht weiterkamen, standen uns unsere Kollegen natürlich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Als Fazit bleibt also nur zu sagen: Die ersten Tage in der IT-Entwicklung waren für uns aufregend, interessant und vergingen wie im Fluge.

Wir blicken auf jeden Fall motiviert und gespannt auf die folgenden Jahre.